Test Pflegetagegeldversicherer

Morgen & Morgen GmbH hat jüngst 100 Pflegetagegeld-Tarife getestet. Bewertet wurden 39 Kriterien. Hier ist ein Auszug des Ergebnisses:

Pflegetagegeld-Versicherer mit ihren besten Tarifkombinationen*

Ratingergebnis

Anbieter

Tarifkombinationen

5 Sterne – ausgezeichnet

Deutsche Familienversicherung

BBF P/AU/AL, P0Ddyn, P1Adyn, P1Sdyn, P2Adyn, P2Sdyn, P3Adyn, P3Sdyn, PEL, Schutzengel

4 Sterne – sehr gut

Allianz

PZTBest

Axa

Flex 1, Flex 2, Flex 3, Pflegevorsorge Akut

Süddeutsche Krankenversicherung

PS0SD, PS1AD, PS1SD, PS2AD, PS2SD, PS3AD, PS3SD, PSU

3 Sterne – durchschnittlich

Barmenia

PT1

Bayerische Beamtenkrankenkasse

PflegePLUS, PflegePREMIUM, PflegePRIVAT

Concordia

PT

Continentale

PTK/0/50 (stationär), PTK/50/0 (ambulant)

DEVK

PT, PT Premium

Ergo Direkt

PT

Hallesche

OLGAextra

Hanse Merkur

PTA, PZA

Mannheimer

ZP PT

Mecklenburgische

proME Pflegeplus

Münchner Verein

421 /5 SELECT CARE Pflege, 421 B SELECT CARE Pflege

Nürnberger

PTF1, PTS

R+V

Pflege premium

Signal

PflegeTOP

Union Krankenversicherung

PflegePLUS, PflegePREMIUM, PflegePRIVAT

Universa

PT-Premium

Württembergische

PT1

2 Sterne – schwach

Alte Oldenburger

PT

Arag

69

Central

EPTN1

Debeka

PVZ

Deutscher Ring

PTG 1

DKV

PET/50

Gothaer

PTG

HUK-Coburg

Premium

Inter

PTN I, PTN II, PTN III

Landeskrankenhilfe LKH

PT1

LVM

PZT-Komfort

Provinzial

PTG

1 Stern – sehr schwach

Pax-Familienfürsorge

PTPremium

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 12. April 2012 at 19:59

Categories: PKV   Tags:

neue Versicherungsprodukte- faktisch sinnfrei

Es gibt wieder einmal zahlreiche neue Versicherungsprodukte. Leider sind einige davon völlig frei von Nutzen und man muss sich fragen, weshalb überhaupt Geld und Arbeitszeit verschwendet wird, um derartiges zu entwickeln? Wer hat denn da eine Kundenbefragung durchgeführt und bei welchen Kunden???
So gibt es zum Beispiel „2 x pro Jahr die Praxisgebühr zurück“ (Stuttgarter Versicherung AG). Da zahlen Kunden Geld dafür, um zweimal im Jahr einen Kleinstbetrag zurückzubekommen. Da hegt wohl irgendein Produktmanager die Illusion, dass der Versicherungskunde bei jeder Versicherungsleistung in helle Begeisterung ausbricht und sofort ein weiteres Produkt aus dem gleichen Konzern kauft. Auf der Strecke bleiben dann mangels Geld nicht selten die wirklich großen Risiken. Die Nürnberger Versicherungsgruppe sieht gar eine Steuerbarkeit der Zahnpflege- „Durch die Erstattung für professionelle Zahnreinigung geben wir den Kunden den Anreiz, diese Versorgung regelmäßig in Anspruch zu nehmen.“ Wo bleibt an dieser Stelle noch der Versicherungsgedanke? Es wird ganz offensichtlich die Vollkaskomentalitä#t
Es werden also zunächst jene Menschen angesprochen, die glauben, dass sich ein Zahnzusatztarif für sie rechnet, und zugleich wird ein Anreiz geboten, die Vollkasko-Mentalität bedient, um die eigene (Versicherungs-) Leistungsfähigkeit in einem guten Licht erscheinen zu lassen. Dabei sind es gerade die Vollkaskoprodukte, die über kurz oder lang preislich komplett aus dem Ruder laufen und sang- und klanglos vom Markt wieder verschwinden. Mit der Vereinbarung von Leistungsobergrenzen bei Zahnrarifen versucht man dem zu entgegnen. Damit wird das Konstrukt vollends absurd. Bei Kleingeld zeigt sich der Versicherer spendabel, bei den Geldbeträgen, die wirklich im Portemonnaie wehtun, greift dann die Leistungsgrenze. Da hat der eine oder andere Produktmanager den Versicherungsgedanken völlig missverstanden oder stellt ihn bewusst auf den Kopf. Zu einem positiveren Bild der Assekuranz trägt das mit Sicherheit nicht bei.
Je finanzschwächer der Kunde ist, desto weniger kann er von seinem Risiko selbst tragen, ist das Grunddilemma. Das wirkliche Lebens zeigt, dass trotzdem jeder Dritte lieber auf eine Privathaftpflicht-Versicherung verzichtet, eine Hausratversicherung jedoch viel beliebter ist. An die Absicherung der eigenen Arbeitskraft denkt gerade jeder Vierte Haushalt. Das Paradoxon besteht nun darin, dass sich der Mensch gegen viele kleine Lächerlichkeiten versichert, einen Haufen Zeit in deren Abrechnung bei dem Versicherer steckt, sich über 125 EUR Erstattung freut, aber bei Berufsunfähigkeit oder einem größeren Haftpflichtanspruch gegen ihn blöd aus der Wäsche schaut.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 5. März 2012 at 15:28

Categories: Allgemein   Tags:

neue Zusatzversicherung für die Zahnbehandlung und den Zahnersatz

AXA Krankenversicherung- 3 neue Varianten
DENT Premium
• 100% Zahnbehandlung inkl. professioneller Zahnreinigung bis zu 120/EUR pro Jahr
• 85%-90% für hochwertigen Zahnersatz, Implantate und Inlays (100% bei Regelversorgung)
• für Kinder und Jugendliche: 90% KFO insofern keine Vorleistung durch die GKV besteht; bei Vorleistung der GKV dennoch bis zu 1.000 EUR für die gesamte Vertragsdauer.
• Großzügige Zahnstaffel von 1.000 EUR im ersten Jahr – 2.000 EUR in den ersten beiden Jahren – 3.000 EUR in den ersten drei Jahren – 4.500 EUR in den ersten vier Jahren
DENT Komfort
• 75% Zahnbehandlung inkl PZR bis zu 100 EUR
• 75% für hochwertigen Zahnersatz, Implantate und Inlays (100% bei Regelversorgung)
• für Kinder und Jugendliche: 75% KFO insofern keine Vorleistung durch die GKV besteht; bei Vorleistung der GKV dennoch bis zu 750 EUR für die gesamte Vertragsdauer.
• Großzügige Zahnstaffel von 800 EUR im ersten Jahr – 1.800 EUR in den ersten beiden Jahren – 2800 EUR in den ersten drei Jahren – 3800 EUR in den ersten vier Jahren
Zahnvorsorge DENT
• Highlight: Ohne Gesundheitsfragen, ohne Wartezeit
• Verdoppelung des GKV-Festzuschusses
Kombinationsmöglichkeit mit folgenden Zusatzbausteinen:
• DENT INLAY: 50% Inlays (max. 500 EUR/Jahr) und 25% für Prophylaxe inkl. PZR (max. 40 EUR/Jahr)
• DENT Smile: 50% für Zahnbehandlung inkl. Zahnfüllung, Wurzel und Parodontosebehandlung und 25% für Prophylaxe inkl. PZR (max. 40 EUR/Jahr)

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - at 11:06

Categories: PKV   Tags:

Fiskalpakt- Start in die Europäische Schuldenunion

Am Freitag war es endlich soweit- 25 EU-Staaten haben den Fiskalpakt unterzeichnet. Die Europäische Schuldenunion geht damit an den Start und wir werden sehen, ob das der Schlüssel für die Rettung der Europäischen Währungsunion sein wird. Anfang 2013 soll der Vertrag in Kraft treten und damit die Mithaftung Deutschlands an den europäischen Schulden besiegeln. Großbritannien und Tschechien halten sich dabei heraus, Irland macht eine Volksbefragung. Der Pakt ist ein “Meilenstein in der Geschichte der Europäischen Union” (Angela Merkel). Ob das ein guter oder ein schlechter Meilenstein sein wird, zeigt die Zukunft. Wir haben aktuell knapp 4% Inflation bei den Erzeugerpreisen in Europa, neue wirtschaftliche Schieflagen in Spanien (Neuverschuldung, Schrumpfung der Wirtschaftsleistung, Anstieg der Arbeitslosigkeit), Italien folgt tendenziell. Beide sind leider zu groß, um deren Probleme dann (nur aufschiebend) mit der Notenpresse á la Griechenland zu lösen. Zumal die Zeit billigen Geldes in Deutschland durch den Fiskalpakt endgültig der Vergangenheit angehören wird.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - at 08:45

Categories: Allgemein   Tags:

Rettungspakete- erst eins heute zwei und bald wohl auch drei

Der Deutsche Bundestag segnet aller Voraussicht nach heute wohl Rettungspaket Nummer 2 ab. Voraussetzung für die Umsetzung ist eine Umtauschquote von 75% der Bonds alt gegen neu.
Was passiert eigentlich mit diesen unvorstellbar vielen Milliarden? Bis 2020 wird Griechenland schätzungsweise eine halb Billion EUR (also 500.000.000.000 EUR) brauchen. Allerdings nicht etwa direkt für deren Bürger. Die Finanzierung des griechischen Haushaltes wird nicht mal ein Sechstel davon kosten. Mehr als 400.000.000.000 EUR fliessen direkt an die Gläubiger der griechischen Bonds. Damit geht es eigentlich nicht um die Rettung Griechenlands, sondern darum, dass der europäische Steuerzahler die privaten Gläubiger retten muss. Das erklärt auch die Vehemenz, mit der ein Austritt Griechenlands aus der EURO- Zone politisch ungewollt ist.Damit wird gegen geltendes EU-Recht verstoßen.
Das dritte Rettungspaket wird wohl auch kommen. Die Bundesregierung will es “nicht ausschließen”. Nach der Erfahrung bedeutet das, es wird kommen. Die Gläubiger werden erleichtert sein.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 27. Februar 2012 at 07:53

Categories: Allgemein   Tags:

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz zur Parteilichkeit der EZB

Die EZB vertritt die Interessen der Banken stärker als die der europäischen Steuerzahler. Das sei auch kein Wunder, schliesslich ist die EZB völlig intransparent und frei von demokratischer Kontrolle. Das Drängen auf einen “freiwilligen” Schuldenschnitt zulasten der Gläubiger Griechenlands verhindert den “credit event” und damit das Fälligwerden der von einigen Großbanken geschriebenen CDS (Credit Default Swaps). Letzteres wäre allemal teurer als der Verzicht auf ein wenig Schuldenrückzahlung. Stieglitz: Eigentlich müsste sich der Regulator, der um die systemische Stabilität besorgt ist, freuen, dass die Investoren sich für einen möglichen Schadensfall absichern. Doch stattdessen umgeht die EZB diese Absicherung, indem sie einen freiwilligen Schuldenschnitt verlangt.”
Dafür gibt es nach Steiglitz 3 mögliche Erklärungen.
1. Die Banken haben erst gar keine CDS gekauft uns sind nur spekulativ im Rennen. Bei einem Zahlungsausfall stünden sie ohne Absicherung da.
2. Der EZB ist die Intransparenz des Finanzsystems bekannt und bewusst und den Investoren, dass sie die Auswirkungen eines Zahlungsausfalles selbst überhaupt nicht beurteilen können (á la der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei manchen ist das anders herum…). Damit wäre ein Einfrieren der Kreditmärkte das Damoklesschwert (bekannt aus dem Jahr 2008 mit der Lehman Brothers- Pleite).
3. Die EZB versucht, die Banken, die CDS- Versicherungen verkauft haben, zu schützen. Denen droht im Falle der Auszahlung dieser Versicherung selbst die Zahlungsunfähigkeit.
Letztere Erklärung favorisiert Stieglitz. Die wohl beste Lösung für Griechenland- großer Schuldenschnitt mit Austritt aus der Eurozone und nationaler Währung- bleibt damit weiter in großer Ferne. das ist politisch unerwünscht. Der komatöse Patient wird stattdessen weiter zwangserhalten. Griechenland scheit der Politik ohnehin eher wurscht zu sein. Der Beruhigung des Bankensystems wird alles untergeordnet. Nun ist schwer abzuschätzen, welcher Schaden größer ist- die dummen Banken zu sichern (also die, die zu dumm sind, sich gegen wirkliche Risiken abzusichern oder frecherweise gar ihre eigene Rettung durch den Steuerzahler einkalkulieren) oder sich derer zu entledigen und dem Schrecken ein Ende zu setzen. Mit der planwirtschaftlich agierenden und demokratisch nicht kontrollierten EZB neigt sich das Pendel aber wohl stets zugunsten der Banken. Frei nach dem Motto “Gewinne einsteichen, Verluste sozialisieren”.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 22. Februar 2012 at 14:58

Categories: Allgemein   Tags:

Test Wohngebäudeversicherungen

Wohngebäudeversicherungen

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 3. Februar 2012 at 10:19

Categories: Allgemein   Tags:

GKV PKV Wechselei

Das Magazin Spiegel berichtete jüngst unter Berufung auf Krankenkassenangaben davon, dass in letzter Zeit immer mehr Privatversicherte in die GKV zurückgewechselt sind. Damit wird der Eindruck erweckt, es gäbe dazu keine eine gesetzliche Regelung und die GKV haben ihre jahrzehntelange Unattraktivität endlich überwunden.
Nun ist der Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung und umgekehrt ziemlich eindeutig geregelt. Freiwillig Versicherte dürfen in die PKV wechseln, wer zum Beispiel arbeitslos wird oder unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, kann in die GKV wechseln. Damit allein lassen sich die kolportierten Wechsler im sechsstelligen Bereich nicht erklären. Als Begründung kommt von GKV- Seite das Angebot von “Schlupflöchern” als Hilfestellung. Wenn der Arbeitgeber mitspielt, könnte das funktionieren. Details zu diesem ungesetzlichen Vorgehen werden allerdings leider verschwiegen. Wenn eine Krankenkasse als öffentlich-rechtliche Körperschaft Beihilfe zur Umgehung des Sozialgesetzbuches leistet, ist das zudem ein Tatbestand, der sicher nicht als löblich zu bewerten ist. Die Beitragsanpassungen in der PKV zum Jahreswechsel bot den GKVn sicher eine gute Vorlage, um Mitgliederwerbung zu betreiben. Die jährlich Anpassung der Jahresarbeitentgeltgrenze (als versteckte Beitragerhöhung) wird dabei regelmäßig verschwiegen. Es ist ja verständlich, dass die GKVn gern mehr freiwillig Versicherte als Beitragszahler haben möchten. Das mit rechtsbrecherischen Methoden zu versuchen, legitimiert diesen Wunsch keinesfalls.

GKVPKV

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 10. Januar 2012 at 09:35

Categories: PKV   Tags:

neues Jahr

Ich wünsche allen ein wundervolles und erinnerungswürdiges neues Jahr! Und lassen Sie uns alle gespannt sein, was uns erwartet!
Auch in diesem Jahr werden wir sicher nicht verschont von den vielen “Experten”, die wieder ganz genau wissen, was und wie passieren wird und natürlich auch warum. Und wie in jedem Jahr werden einzelne (zufällig) richtig liegen. Und die anderen werden erklären können, warum etwas Unvorhersehbares dazwischengepfuscht hatte.
M. Vaupel (Chefredakteur Traders Daily) spricht mir aus dem Herzen:

“Dann machen Sie sich doch einmal die Mühe, und schauen Sie nach, was die Analysten und Börsenbriefschreiber Anfang 2011 prognostiziert hatten – und was dann tatsächlich herauskam.
Ich kann Ihnen das für das Jahr 2008 sagen. Da hatten die Analysten im Durchschnitt einen Anstieg der Aktienkurse (Blue Chips) um 24% vorausgesagt.
Tatsächlich wurde es dann ein MINUS von 40%.
Rückblick auf den Zeitraum 2000 bis 2008 (dafür habe ich detaillierte Angaben gefunden).
In 4 dieser 9 Jahre gelang es den Analysten nicht einmal, die RICHTUNG der Kursveränderung richtig zu prognostizieren. (Quelle: “Die Psychologie der Börse” von James Montier)
Ist doch wie bei den zahlreichen “Empfehlungen” der Analysten. Es sind ja in der überwiegenden Mehrzahl Kaufempfehlungen. Im Schnitt liegen die Kursziele bei größeren Aktien rund 25% über dem aktuellen Preis.
Und wer kennt es nicht – die Kursziele werden gelegentlich angepasst – NACHDEM der Kurs stark gestiegen oder gefallen ist.
Hören Sie mir also auf mit “herkömmlichen” Analysten und der Angabe von konkreten Prognosen.”

In diesem Sinne- lassen wir uns überraschen!

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 2. Januar 2012 at 11:30

Categories: Allgemein   Tags:

Armutsatlas Deutschland

Armut Deutschland

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 22. Dezember 2011 at 07:29

Categories: Allgemein   Tags:

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